Über die Künstlerin



Patience Appiah Haefliger (Appiah) ist eine ghanaisch-schweizerische Künstlerin, deren Arbeiten den Raum zwischen Kulturen, Erinnerungen und Emotionen erkunden. Geboren in Accra, Ghana, und geprägt vom Leben zwischen Accra und Genf, Schweiz, entwickelte sie früh ein Gespür für Schönheit, Farbe und Geschichtenerzählen in einem Zuhause, in dem Kreativität gefördert und gefeiert wurde.

Als Kind liebte Patience das Skizzieren und das Erstellen von Comicbüchern. Obwohl sie später viele Jahre lang nicht malte, blieb die Kunst Teil ihrer inneren Welt. Nach ihrem Umzug in die Schweiz entdeckte sie die Malerei wieder und fand darin einen Ort des Trostes, der Reflexion und der Wiederverbindung – eine Möglichkeit, ihr Erbe zu ehren, Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen und auszudrücken, was Worte nicht immer fassen können.

Bevor sie sich ganz der Kunst widmete, arbeitete Patience mehrere Jahre für eine spezialisierte Agentur der Vereinten Nationen in Genf. Diese internationale Erfahrung sowie ihr bikulturelles Leben prägen weiterhin die Tiefe, Offenheit und Menschlichkeit ihrer künstlerischen Perspektive.

Heute malt sie in ihrem Atelier im Kanton Waadt, Schweiz, und schafft einzigartige Werke, die Identität, Weiblichkeit, Bewegung und menschliche Verbindung zelebrieren. Ihre visuelle Sprache bewegt sich über Kontinente und Empfindungen hinweg – von lebhaften afrikanischen Szenen und ruhigen Schweizer Landschaften bis hin zu intimen Darstellungen von Frauen und der Eleganz des Golfsports in Bewegung, einem Thema, das von ihrer persönlichen Leidenschaft für diesen Sport inspiriert ist.

Patience arbeitet hauptsächlich in Öl, Gouache und Tinte und schafft Gemälde mit reichen Farben, ausdrucksstarker Geste und vielschichtiger Textur. Jedes Stück wird mit Sorgfalt und Absicht geschaffen und lädt die Betrachter ein, nicht nur zu schauen, sondern zu fühlen – Wärme, Erinnerungen und Resonanz zu erleben.

Sie erstellt auch Auftragsarbeiten, die bedeutungsvolle Geschichten, Orte und persönliche Erinnerungen in bleibende visuelle Vermächtnisse übersetzen.

Sie signiert ihre Werke einfach als Appiah und ehrt damit ihr Erbe, während sie Sammler in das einlädt, was sie „Malen zwischen den Welten“ nennt – ein Universum, in dem Farbe, Textur und Geschichte in einer zutiefst persönlichen und doch universell nachvollziehbaren Bildsprache zusammenkommen.


Jedes Werk wird mit der Philosophie des „Malen zwischen den Welten“ geschaffen und lädt die Betrachter ein, durch Erinnerung, Emotion, Sport, Kultur und die gemeinsame menschliche Erfahrung zu reisen.

 

Originalgemälde